Gerar und die Häkelnasen

Ui, ihr ahnt es nicht! Es gab Post für uns mit uns – wohoaaa! Guckt euch das an, sind wir nicht super toll?! Diese Häkelnäschen sind doch fast so süß wie wir in echt, hihi.

Das kleine Fiva-Exemplar musste ich mir ganz vorsichtig mal genau ansehen. Und ich finde, es ist sehr gelungen <3

Sammi wollte dann auch gleich ein Foto mit ihrer Miniausgabe. Sie sehen wirklich sehr gut aus die beiden, gell.

Jürgen ist auch ganz begeistert von seinem Ich als Häkelnase. Er fand nur nicht, dass Frauchen das Recht hatte, ihm vorzuschreiben, dass er für dieses Foto auch die Öhrchen aufstellen soll. Er lässt sich doch nicht sagen, wie er zu gucken hat!

Unser Gruppenfoto ist aber hervorragend geworden – ich bin schon ein bißchen stolz, dass ich gehäkelt wurde, hihi.

Jürgen hat schließlich doch noch Quatsch mitgemacht. Er findet Fotos machen mittlerweile auch ziemlich gut.

Also, das war schon eine gelungene Überraschung. Wobei ich zugeben muss, dass unsere Menschen sich noch etwas mehr überschlagen haben vor Begeisterung, hihi.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, woher wir unsere Miniausgaben wohl haben. Das verrate ich euch sehr, sehr gerne! Denn hinter diesen süßen Häkelnäschen steckt eine ganz besondere Geschichte. Und zwar die Geschichte von Gerar:

(c) http://www.ttm-fotografie.de

Gerar ist jetzt ein Jahr alt und hatte zu Anfang seines jungen Lebens echt viel Pech. Als er 5 Wochen alt war, wurde er schlimm krank von einem der offensichtlich doofen Menschen aus dem Auto geworfen. Freundlicherweise *hüstel* vor einer Auffangstation in Spanien, wo man sich super um ihn gekümmert hat. Wegen so ner blöden Krankheit, die heißt Enteritis, musste er arg aufgepäppelt werden. Und dann konnte er nach Deutschland reisen und kam in eine Pflegefamilie. Leider gab es einen schlimmen Unfall: beim Toben ist ihm ein schwerer Stuhl auf den Rücken gefallen und sein Rückenmark wurde verletzt – er war dann hinten komplett gelähmt. Glaubt mal wie schlimm das war!

Ab da knüpfte aber jemand an Gerars Glückssträhne. Gott sei Dank war Gerar nun in super guten Menschenhänden und es wurde gleich dafür gesorgt, dass er physiotherapeutisch behandelt wurde und wieder auf die Beine kam. Das war und ist ein langwieriger Prozess, aber Gerar ist ein Kämpfer und mittlerweile ein Glückspilz – er macht sich richtig super!

Aber. Natürlich gibt es ein Aber.. Man weiß ja, alles, was lange behandelt werden muss und auch nur von einer kleinen Magenverstimmung abweicht, kostet wahnsinnig viel Geld! Und wenn man ganz lange und ganz speziell versorgt werden muss, sprengt das gerne mal den Rahmen. Und da kam Gerars Frauchen eine tolle Idee! Dort, wo sie die Glückssträhne geknüpft hatte, häkelte sie einfach weiter und zauberte einen wundersüßen Häkel-Galgo. Und noch einen. Und noch einen. Und dann versteigerte sie die süßen Nasen für Gerars Behandlungs-Konto. Die kleinen Galgo-Exemplare wurden natürlich zum Hit und plötzlich wollten einige Menschen ihre Lieblinge nachgehäkelt bekommen. Und so entwickelte sich das Häkeln nach Foto. ..

Und so wurden wir zu Häkelnasen <3

Frauchen rührt es fast zu Tränen, dass Gerars Mensch „für einen guten Zweck“ häkelt und damit gleichzeitig so viel Freude auslöst. Ich würde sagen, doppelt und dreifaches gutes Karma ist ihr sicher und Gerars Glückssträhne bzw. Glücksfaden zieht sich nun durchs ganze Land!
Ihr könnt auf Facebook Gerars Freund werden –  GERAR – kleiner Galgomann braucht Freunde  – und hier -> Gerardos – Windhunde in Handarbeit könnt ihr an seiner Glückssträhne teilhaben. Also, ich finde schon, dass jede Galga und jeder Galgo ein Häkelnäschen von sich braucht. Und falls ihr keine Langnase oder Langnasenmix bei euch wohnen habt, ist das die Chance 😉
Hier nochmal unsere Häkelminis von Gerars Mensch in Szene gesetzt – so schön!

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